Pressestimmen zu

Nikolai Tokarev

Romantische Klavierkonzerte (Grieg, Chopin)

French Album

No. 1

Konzerten

 

Aktuelle Pressestimmen

„Der Solist Nikolaj Tokarev, knapp eingesprungen für den angekündigten Fazil Say, erweist sich als Glücksfall. Er hat die tänzerische Eleganz des ersten Satzes, die Verträumtheit der elegischen Passagen im zweiten und den fulminanten Gestus im virtuosen Finalsatz. Tokarevs jugendlichen Impetus ungestüm zu nennen wäre unangemessen, denn es gibt immer wieder Momente verträumten Innhaltens, eher ist sein so virtuoses wie nachdenkliches Spiel der Widerklang einer modernen, romantischen Empfindung.“

(Neue Musikzeitung, zum Konzert Gstaad / 13.8.10)

 

„Ein besonderes Erlebnis war der Auftritt des Einspringers für den erkrankten Fazil Say: Nikolai Tokarev. […]Bei den machtvollen Fortissimo-Akkordfolgen erhob er sich wie zur besseren Kraftausbeute vom Schemel, bei den stakkatierten Passagen schien er vornübergebeugt die Tasten zu hypnotisieren, um dann wieder kerzengerade weiche Legati zu zaubern.“

(Giessener Allgemeine, zum Konzert Rheingau Musikfestival / Wiesbaden 17.08.10)

 

„[Nikolai Tokarev] spielte extrem geläufig, technisch brillant und mit einem vorzüglichen Gespür für so volle wie differenzierte Klangwirkungen.“

(Wiesbadener Tagblatt, zum Konzert Rheingau Musikfestival / Wiesbaden 17.08.10)

 

 

 

Romantische Klavierkonzerte (Grieg, Chopin)

 

„Weich fließende Farben werden hier gleichsam aus den Tasten massiert, impressionistisch hingetupft, und doch ist das keine subjektive Augenblickskunst, wird ein Bauplan hörbar. Ein Künstler entwickelt sich öffentlich - und überrascht."

(Welt Online)

 

 

„Der 26-jährige Moskauer Shootingstar kann durchaus auf den Tasten singen, mehr noch – wie er sich gerade in kleinste Phrasen verliebt, mitunter darin verliert, das verleiht dem Allbekannten, um das Paradox zu bemühen, aufregend nachdenkliche, intime Konnotation. Wobei diese Nachdenklichkeit nie, auch nicht im Des-Dur-Adagio, in tiefsinnige Depressionen abrutscht, sondern stets in helles Licht getaucht wird. Das gilt erst recht für den changierenden Finalsatz, der selten so arabeskenhaft, mal kobold-huschend, mal versponnen spielend (in jedem Falle unpathetischer) angegangen wurde wie in dieser Luzerner Liveaufnahme.“

(Rondo)

 

„Bereits in den ersten Takten von Griegs Konzert fasziniert Tokarevs Spiel mit einer enormen Bandbreite an Farben. Von samtigen Mezza-Voce-Klängen bis hin zu kristallin klirrenden Figurationen im Diskant reicht sein Spektrum mit einer Vielzahl an Zwischentönen. […] Wunderbar gelingt ihm auch der zweite Satz, mit rundem Ton und perfektem Legato einem nordischen Feengesang gleich.“

(Fono Forum)

 

„Grieg und Chopin in einer seltenen Gegenüberstellung – Tokarev schlägt daraus mit überwältigender Souveränität pianistische Funken.“

(RBB Kulturradio)

 

„Auf „Romantische Klavierkonzerte“ zeigt der junge russische Pianist Nikolai Tokarev mit Werken von Grieg und Chopin seine Stärke: das brillante und dabei leidenschaftliche und tiefempfundene Spiel.“

(Vogue)

 

„Tokarev ist ein Pianist, der mit seiner hohen technischen Perfektion und seinem brillanten Anschlag dieses doch sehr auf Effekt angelegte Werk eindrucksvoll darbieten kann. Akzentuiert reiht er die Melodieketten aneinander, rauscht elegant durch Sechzehntelläufe und zeigt auch wunderbar weiche Töne.“

(NDR Kultur) 

 

„Die beiden Live-Mitschnitte sind das reine Hörvergnügen. Tokarev, der fulminante Techniker, kann sich noch in der virtuos zugespitzten Momenten eine entwaffnende spielerische Leichtigkeit leisten […] luzide, erhaben über emotionales Gesäusel.“

(WAZ)

 

„Live ist eben live. Und da schlägt sich Tokarev – wie zu erwarten – sehr gut. Man merkt einfach von er ersten Minute an, dass da ein Pianist am Werk ist, der seinen Part in jedem Moment im Griff hat, der dem Orchester mit seiner geballten Strahlkraft jederzeit Paroli bieten kann, und der sich trotzdem nicht wie ein Alleinherrscher aufführt. […] Auf solch hohem Niveau werden selbst tausendfach abgenudelte Schlachtrösser wieder zu Meisterwerken ohne Verfallsdatum.“

(Piano News)

 

der zweiten CD "French Album"

 

"Bei der neuen CD French Album ist Filigranarbeit das Gebot der Stunde […] die klanglichen Feinheiten in Tokarevs Spiel sind hier der bestimmendere Eindruck. […] Tokarev beweist Sinn für den großen Bogen. Wie sich aus dem fast schon provozierend unschuldigen Beginn die mitreißenden Sequenzen entwickeln, in aller Ruhe, aber unbeirrbar, darin zeigt sich gestalterische Souveränität…"

(WAZ)

 

„Nikolai Tokarev beginnt sein French Album ebenso barock wie er es beendet. […] Tokarev geht an die Grenzen dessen, was ein Flügel hergibt. Der 25-jährige Russe kann aber auch poetisch: Verhalten und luzide breitet er beispielsweise Debussys ‚Clair de lune’ aus."

(Süddeutsche Zeitung) 

 

Mit gewohnter Brillanz hat sich der russische Tastenvirtuose für sein zweites Album den französischen Impressionismus vorgeknöpft. Unter anderem Ravels schön-schaurigen ‚Gaspard de la Nuit’ und Debussys ‚Clair de Lune’. Selbst diesen zur Kaufhausmusik verkommenen Klassiker poliert er gründlich auf."

(Brigitte)

 

„Starpianist Tokarev: Donner und Gloria. Der russische Pianist Nikolai Tokarev gehört zu den gefeierten Jungstars der Zunft. [….] Vielleicht klingt sein "French Album" deshalb so gut, weil es wie ein ehrliches Statement erscheint, zwischen Klangsinnlichkeit, Technik und purer Spielfreude."
(Der Spiegel online)

 

„Dass Nikolai Tokarev ein hochbegabter Pianist mit ausgezeichneter Technik und sensiblem Klangempfinden ist, zeigt seine zweite CD „French Album".

(Fono Forum)

 

„Tokarevs Eintauchen in die französische Klangwelt zeigt ihn ein weiteres Mal als einen Meister der kleinen Unterschiede, der minimalen Akzente und als einen, der seinem Spieltrieb folgt."

(ZDF Aspekte)

 

 „Nach einer bejubelten ersten CD mit Chopin und Russischem folgt jetzt ein eindrückliches französisches Album, das das Spektrum von Rameau über Debussy und Franck bis zu Ravels Horrortrip "Gaspard de la Nuit" weitet. […] Bei Tokarev macht Musik Spaß, alles fließt. […] Technisch makellos, lässt er seine Spielernatur laufen."

(Die Welt, 30.10.08)

 

„Eine der stärksten Klavieraufnahmen des Jahres 2008 Mit Maurice Ravels "Gaspard de la Nuit" hat sich Tokarev für sein Programm eines der schwersten Klavierstücke überhaupt ausgesucht - und er bewältigt die fingerbrecherischen Anforderungen meisterlich und in atemberaubendem Tempo. Kein Wunder, dass er mitunter als russische Antwort auf Lang Lang gehandelt wird.

(NDR Kultur, 23.09.2008)

 

„ […] Technisch brillant, entlockte er Debussy und Co. große Leichtigkeit und machtvolle Schwere. Ein Genuss, wie Tokarev bei altbekannten Stücken neue Nuancen entdeckt.“

(Gala, 25.09.2008)

 

„Der Russische Pianist Nikolai Tokarev begeistert mit der Musik französischer Impressionisten […] und überzeugt abermals mit seinem leidenschaftlichen Spiel[…]“

(Vogue 09/2008)

 

„Newcomer mit Zukunft. Verführerisch, erotisch, fiebrig: Ausnahmetalent Nikolai Tokarev wird auf seinem ’French Album’ (Sony) allen Vorschusslorbeeren gerecht. Keiner der jungen Klavierhechte bereitet so ungetrübtes Vergnügen.“

(Madame 10/2008)

 

„Tokarev immer noch er selbst. Und so begreift er auch diese französischen Werke eigenwillig und anders als zahlreiche seiner Kollegen. […] Eine CD, die zeigt, dass Tokarew kein glattgebügelter Allrounder ist, sondern einen eigenen Kopf und eigenen Ideen hat.“

(Piano News, Sept/Okt 2008)

 

„Leichte Kost hat sich Tokarev für seinen zweiten Studiobesuch nicht unbedingt ausgesucht. Denn allein schon bei Ravels „Gaspard de la nuit“ habe viele seiner etwas reiferen Kollegen nicht nur manuell die Waffen strecken müssen. […] Bei Tokarev – so der Gesamteindruck – handelt es sich anscheinend um einen Enzyklopädisten ersten Ranges.“

(Rondo, 4-08, 4 Sterne)

 

 

Nikolai Tokarev

 

Weil er der neue Lang Lang ist

Als Fünfjähriger bestand Nikolai Tokarew die Klavier-Aufnahmeprüfung an der renommierten Moskauer Gnessin-Musikschule. Als Sechsjähriger gab er sein erstes öffentliches Mendelssohn-Konzert. Heute ist das Wunderkind die russische Antwort auf das chinesische Pianowunder Lang Lang. Tokarews Markenzeichen: eine atemberaubende Mischung aus technischer Brillanz und überragender musikalischer Fantasie.

(Elle, 01.10.2007)

 

Diese unglaublichen Hände

Verblüfft mit grandiosem Spiel: der junge russische Pianist Nikolai Tokarev.
Er sieht aus wie eine Mischung aus jungem Großfürst und lässigem Skater. […] Sein Spiel ist nicht nur magisch virtuos, sondern voller Leidenschaft.

(Madame 10 / 2007)

 

 

Die CD "No.1"

 

Mit Liszt in die Charts

„Tokarews Spiel umgibt eine unglaubliche Reife und Tiefe. Ungewöhnlich für einen 23-jährigen. Es scheint fast so, als versuche Tokarew mit Hilfe der Musik einer tieferen menschlichen Wahrheit auf den Grund zu kommen. Mit furioser Kraft malt Nikolai Tokarew Seelenbilder seiner Komponisten und wird somit zum musikalischen Geschichtenerzähler. Darin liegt wohl sein Geheimnis.“

(ARD-titel,thesen.temperamente, 10.6.2007)

 

Klavier: schön, mutig und klug

„Tokarews Recital mit Chopin, Bach, Liszt, Rosenblatt und Mussorgsky ist nicht nur mutig, weil es Klassiker und Rand-Repertoire vereint, sondern eine musikalische Entdeckungsreise. Tokarew ist technisch brillant, unerhört sinnlich, ohne je kitschig zu werden. Einer der wenigen Klavierspieler, dessen nächste CD man im Plattenladen bewusst suchen sollte.“

(Crescendo)

 

Wer beim Hören gern den Takt mitwippt, hat es mit dieser Debüt -CD schwer. Schon gleich in Chopins b-Moll-Sonate bleibt kein Tempo, wie es war; Nikolai Tokarew verzögert, wechselt abrupt die Geschwindigkeit, spielt mit den falschen Erwartungen des Zuhörers. Das ist ziemlich einzigartig und grenzt fast an pianistische Marotte- wenn dann auch noch das Tempo der linken Hand von dem der rechten abweicht, ist die rhythmische Verwischung komplett und der Zuhörer überwältigt.“

(Audio, Musik: *****)

 

„Tokarew ist ein fantastischer Pianist, ein fulminanter Techniker und mehr als das. Schubert „Moments musicaux“ spielt er wunderbar schlicht, im besten Sinne unspektakulär, aber hochmusikalisch. Eine stupende Technik, der offenbar keine Grenzen gesetzt sind, vereint sich hier mit enormer Sensibilität und musikalischer Reife.
Ein in jeder Hinsicht aufregendes Debüt. “

(Bayern 4 Klassik)

 

„Tokarew zeigt besonders in den „Moments musicaux“ von Franz Schubert, dass er außer technischer Gipfelstürmerei, die er mit Liszts Glöckchen und Rosenblatt jazziger Paganini-Spielerei, reichlich und raffiniert belegt, auch Tiefsinn liefert. Man muss wohl sagen, dass dieser junge Pianist zu den wirklich ganz großen Entdeckungen unsere Tage gehört.“

(Fono Forum: Musik und Klang: *****)

 

„Die Technik ist nur dazu da, die Gedanken, die Seele und das Herz auszudrücken.’ Das sagt nicht ein ehrenvoll in die Jahre gekommener Künstler, sondern der erst 23-jährige Pianist Nikolai Tokarew. Dass der junge Russe, der einer Musikerfamilie entstammt und schon mit sechs in Moskau sein erstes öffentliches Konzert gab, grandios hält, was er da verspricht, lässt sich auf seiner Debüt-CD „No.1" bei Sony mit Werken unter anderen von Chopin, Schubert und Liszt nachhören.“

(Stern, 19.04.2007)

 

Piano-Perlen vom rockigen Raubein

„Das rockige Raubein, Nikolai Tokarew. Mit seiner ersten CD (genial einfach „No. 1“ genannt) bringt sich der 23-jährige Russe eindrucksvoll zu Gehör. Technisch brillant und mit großem Gespür für musikalisches Drama spielt er Schubert, Bach, Chopin und Liszt.“

(Bild am Sonntag: CD der Woche)

 

Noch jung und schon so gut

„Er zeigt ganz besonders in den "Moments Musicaux" Franz Schuberts, dass er außer technischer Gipfelstürmerei, die er mit Liszts Glöckchen und Rosenblatts jazziger Paganini-Spielerei belegt, auch Tiefsinn liefern kann. Diese fragilen Stücke reizt er eigensinnig aus, indem er sie als tönende Poesie am Abgrund vorstellt. Dieser junge Pianist gehört zu den ganz großen Entdeckungen unserer Tage.“

(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

 

Kulturnews: Nikolai, warum interpretierst Du eigentlich Alexander Rosenblatts „Paganini-Variationen“?

Nikolai Tokarew: Weil sie für mich pure Lebensfreude versprühen. Ich würde mich als einen sehr emotionalen Menschen bezeichnen.
Kulturnews: Das merkt man Deinem Spiel an.
Tokarew: Danke. Trotzdem predige ich nicht: Vergesst die Technik – einzig die Gefühle zählen. Wer nicht virtuos spielt, der wird nie seine Seele in seine Musik legen können.

(Kulturnews)

 

 

Konzerte

"Der Solist Nikolaj Tokarev, knapp eingesprungen für den angekündigten Fazil Say, erweist sich als Glücksfall. Er hat die tänzerische Eleganz des ersten Satzes, die Verträumtheit der elegischen Passagen im zweiten und den fulminanten Gestus im virtuosen Finalsatz. Tokarevs jugendlichen Impetus ungestüm zu nennen wäre unangemessen, denn es gibt immer wieder Momente verträumten Innhaltens, eher ist sein so virtuoses wie nachdenkliches Spiel der Widerklang einer modernen, romantischen Empfindung."

(Neue Musikzeitung, 17.8.10, zum Konzert Gstaad / 13.8.10)

 

"Ein besonderes Erlebnis war der Auftritt des Einspringers für den erkrankten Fazil Say: Nikolai Tokarev. [?]Bei den machtvollen Fortissimo-Akkordfolgen erhob er sich wie zur besseren Kraftausbeute vom Schemel, bei den stakkatierten Passagen schien er vornübergebeugt die Tasten zu hypnotisieren, um dann wieder kerzengerade weiche Legati zu zaubern."

(Giessener Allgemeine, 18.08.10, zum Konzert Rheingau Musikfestival / Wiesbaden 17.08.10)

 

"[Nikolai Tokarev] spielte extrem geläufig, technisch brillant und mit einem vorzüglichen Gespür für so volle wie differenzierte Klangwirkungen."

(Wiesbadener Tagblatt, 19.08.10, zum Konzert Rheingau Musikfestival / Wiesbaden 17.08.10)

 

„Fulminanter Tastenzauber“

„Der Pianist Nikolai Tokarev zählt zu den bemerkenswertesten jungen Künstlern, die derzeit auf den großen internationalen Konzertbühnen zu Gast sind. Seine stupende Technik im steten Dienste der musikalischen Aussage stellt der 27-jährige Pianist … unter Beweis.“

(Frankfurter Rundschau, zum Konzert am 7.5.10 in Frankfurt/Alte Oper)

 

„Pianistisches Feuerwerk“

„Im ‚Gaspard de la nuit’ entfaltet Tokarev die geisterhaften Gestalten. [...] „Den gnomenhaften Klopfgeist in ‚Scarbo’ gibt der Pianist fast selbst, der mit gekrümmter Haltung in der Tastatur zu verschwinden scheint. [...] ’Peer Gynt’ gewinnt Tokarev sogar der überschäumenden Mazurka dämonische Züge ab. [..] Tokarev lässt Rhythmen und Taktmaße stolpern und Karussell fahren, lässt Töne wie auf Spitze tanzen und weiche Pirouetten drehen. Dann aber packt ihn unbändige Spiellust und die jazzigen, an Gershwin erinnernden hüpfenden und swingenden Weisen brechen dem verklärenden Schwanentanz glatt die Spitze ab. Zu Recht ist das Publikum von diesem pianistischen Feuerwerk hingerissen.“

(Westdeutsche Zeitung, zum Konzert am 26.4.10 in Wuppertal)

 

„Für Tokarev ist ein Konzert vor allem ein Spiel mit Effekten. Behutsam und mit feinster Anschlagsfinesse kniet er … und entfaltet einen Klangkosmos zwischen träumerischen Sequenzen, dramatischen Ausbrüchen und tänzerischer Leichtigkeit. Da blühen die Melodien, sprühen die Emotionen. In der Pause bleibt gerade noch Zeit zum Luftholen.“

(Westdeutsche Zeitung, zum Konzert am 22.4.10 in Mönchengladbach)

 

"Wie sicher dies alles gelang, wurde einem kaum bewusst, weil man gebannt auf den großen Techniker und noch größeren Musikempfinder Tokarev starrte, der - seriös wie vielleicht nur noch Kissin - die schwierige Doppelrolle bravourös gestaltete: vollkommene Integration ins Orchester und eine [...] freigeistige solistische Emanzipation. Für heutige Künstler heißt dies: ständige Präsenz, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Tokarev wirft da alles und sich selbst gleich ganz in die Waagschale, und so umweht den Hörer am Ende ein womöglich genuin Beethovenscher Geist. Tokarev zeigte sich da als höchst intelligenter, geist- und kraftvoller Virtuose. Ovationen."

(Süddeutsche Zeitung, zum Konzert am 6.3.10 in München)

 

„Zu Beginn hatte der Jungstar Nikolai Tokarev mit einer souveränen Interpretation von Beethovens fünftem Klavierkonzert geglänzt. Der Russe ist kein Weichei, langt zu, meißelt Akkorde wie Säulen, haut Spitzentöne und Taktschwerpunkte heraus. Wem das zuweilen zu laut und zu hart ist, der wird versöhnt durch ein in Klarheit glänzendes und perlendes Laufwerk und eine Poesie des Leisen, die sich auch in der Chopin-Zugabe aufs Schönste bewährte. Und wenn er im Mittelteil des ersten Satzes das berserkerhaften Toben zwingend in die Erschöpfung vor der Reprise führt, dann zeugt das von jenem Bewusstsein für große Zusammenhänge, deren Gestaltung nur gelingt, wenn alles Technische selbstverständlich zu Gebote steht. Der junge Tokarev faszinierte als wundervoller „Erzähler“, als einer, der weiß, worum es geht. Ob er kristallenen Klarheit im Diskant ausspielte, silberhelle Triller flirren ließ oder Beethoven kraftvoll und übermütig folgte – er setzte die Zuhörer unter Strom“

(Münchner Merkur, 2010, zum Konzert in München)

 

"Pure Magie. Wie Tokarev sein schier einmaliges technisches Können, sein musikalisches Verständnis und Intuition zusammenzwingt, macht ihn derzeit ziemlich einmalig."

(Süddeutsche Zeitung, 2009, zum Konzert in München)

 

"Funkenflug über den Tasten"

(Hamburger Abendblatt, 2009, zum Konzert in Hamburg)

 

„Der Glasperlenspieler – Nikolai Tokarevs durchdachte Klavierkunst im Herkulessaal. Es ist zweitrangig, welches Stück Tokarev spielt. Wenn er es spielt, erfüllt er es ganz und zieht den Hörer mit sich. […] Tokarevs Musik spielt gleichsam zischen Haut und Knochen.“

(Süddeutsche Zeitung, zum Konzert in München)

 

„Bei Tokarev sind selbst die Schnörkel schnörkellos. Auch die Transkription von César Francks ‘Prélude, fugue et variation‘ atmet harmonisch und ist empfindsam ausgeleuchtet bis ins letzte Detail. Die größte Herausforderung des Abends war allerdings Ravels ‘Gaspard de la nuit‘. Nicht mal da stößt Tokarev an technische Grenzen.“

(AZ, zum Konzert in München)

 

„Tokarevs Kraft zur Durchdringung der Noten wie zur erzählerischen Charakterisierung scheint unerschöpflich. Der Pianist, der Tschaikowsky-Paraphrasen mit schier unbändiger Gestaltungsmacht, donnerndem Fortissimo und einem substanzvoll leuchtenden Pianissimo beseelte, ist gewiss eine der großen Klavierhoffnungen.“

(Stuttgarter Nachrichten, zum Konzert in Stuttgart)

 

Wenn Frühnebel über den Boden zieht Auf seinen schmalen Schultern türmen sich große Erwartungen: Nikolai Tokarew wird als einer der aufregendsten Pianisten seiner Generation gehandelt und in einem Atemzug gar mit Glenn Gould oder Vladimir Horowitz verglichen. Und das mit gerade mit 25.

(Tagesspiegel, 8.10.2008)

 

Furioser Auftakt zum Klavier-Festival Ruhr
„Mit einem umjubelten Auftritt des 24-jährigen Moskauer Pianisten Nikolai Tokarev startete das Klavier-Festival Ruhr 2008 in der Essener Philharmonie. […] Der Tasten-Poet gilt als große Entdeckung in der gegenwärtigen Pianistenszene. Er spielt mit Emphase, ausdrucksgeladen, sensibel, mit vielen Anschlags- und Ausdrucksnuancen, mit genauer und einleuchtender Artikulation - und mit überwältigender technischer Rasanz.“

(WAZ, Der Westen – Online, 16.05.2008 - zum Eröffnungskonzert des Klavierfestivals Ruhr am 15.5.2008)

 

„Eine enorme Anschlagskultur. Tokarew verzaubert mit zugleich weichem und gehaltvollem Pianissimo, feinster Klangsinnlichkeit […]. Es spricht aus jedem Akkord, jeder Phrase enormes, entwicklungsfähiges Talent, […] eine stupende Spieltechnik. […] Rasend schnelle Oktavparallelen und komplizierte Akkordbrechungen scheint Tokarew buchstäblich aus dem Handgelenk zu schütteln.“

(Westdeutsche Zeitung, 16.05.2008 - zum Eröffnungskonzert des Klavierfestivals Ruhr am 15.5.2008)

 

„Nikolai Tokarew – ein Meister des Fragilen und Gebrochenen. […] Nicht nur rein pianistisch ist das absolute Weltklasse. […] den Zusammenhang der Themen hat man selten schlüssiger gehört. Und dann die wunderbaren lyrischen Momente: Frühling ist's, die rechte Hand flirrt schmetterlingsgleich im Diskant.“

(Mannheimer Morgen, 21.05.2008 - zum Eröffnungskonzert des Klavierfestivals Ruhr am 15.5.2008)

 

Engel und Ungeheuer

Der Pianist Nikolai Tokarev im Prinzregententheater München
Wie das Beherrschbare, beseelt und verlebendigt, sich unkontrolliert Bahn bricht, um schließlich in natürlicher, wie gottgegebener Gelassenheit zu verweilen, das ist eine musikalische Reise wert. […] Selten hat man erlebt, dass sich das Publikum plötzlich und schier ohne Ausnahme erhob, um einem vergleichsweise jungen Pianisten zu huldigen und ein recht umfangreiches Zugabenprogramm zu initiieren.

(Süddeutsche Zeitung, 29.01.2008 - zum Konzert vom 25.1.)

 

Eleganz, dein Name ist Tokarev - Nikolai Tokarev

Ein James Bond des Klaviers: Tokarevs imaginärer Krawattenknoten sitzt auch im größten Sturm wie eine Eins.

(Tz, 28.01.2008 - zum Konzert vom 25.1.)

 

Virtuoser Gedankenspieler – Größtes Klaviertalent seit Jahrzehnten

„Seit Horowitz und Glenn Gould die Klavierwelt erschütterten, hat es kein solches Talent gegeben, und wenn man sachlich bleiben will, muss man sagen: Der 23jährige Tokarew hat vielleicht eine noch versiertere Technik, überlegenere Souveränität und seriösere Intellektualität.
Er kann sich so sehr in die Komponisten und deren Werke hineindenken und- fühlen, dass er sich deren Lebenswirklichkeit, die gleichsam als Konzentrat in den Noten steckt, vollkommen zu eigen machen kann.“

(Süddeutsche Zeitung, 7.5.2007)

 

„Zum Ende des kurzen Zyklus „Moments musicaux“ von Schubert beeindruckte Tokarew mit prägnant herausgearbeiteten Basslinien und einem kernigen Ton auch in den ganz sanften Abschnitten – technisch perfekt ist der junge Russe sowieso.
Zum absoluten Höhepunkt wurde die zweite Zugabe, ein kurzes Werk von Alexander Rosenblatt. Man kann sich für dieses Werk kaum einen besseren Interpreten vorstellen als Nikolai Tokarew, der gerade auch die jazzigen Passagen verblüffend pointiert und mit dem Swing eines Jazz- Profis meisterte.“

(Kölner Stadtanzeiger, 30.4.)

 

„Tokarew – mutig und großartig…der wohl aufregendste unter den angesagten Klavier-Jungsstars…Ohnehin über jeden Zweifel erhaben sind Tokarews technische Fähigkeiten, doch werden phänomenales Virtuosentum und Brillanz bei ihm nie zum Selbstzweck, sondern stehen einzig im Dienst der Gestaltung…“

(Rheinische Post, 24.10.2008)

 

„Brillante Technik als Trumpf…Eine unglaublich flüssige Technik, die ihm die Bewältigung haarsträubend anstrengender Passagen offenbar mühelos erlaubt. Dies und eine blühende Anschlagkultur, die ihm besonders die Impressionisten mit höchst filigraner Transparenz erschließen lässt, führte Tokarew bei Ravels gefürchtetem ‚Gaspard de la nuit’ entwaffnend ins Feld…“

(Kölnische Rundschau, 18.10.2008)

 

„Lyriker und Hexer am Flügel: Nikolai Tokarew – Bielefeld. […] Tokarew erzeugt Spannung und Konzentration – Inzwischen hat er der sympathisch uneitel wirkende Pianist schon eine zweite hervorragende Platte eingespielt…“

(Neue Westfälische, 23.10.2008)

 

„Der Pianist Nikolai Tokarew brillierte in der Kölner Philharmonie…. Die gefürchteten Oktav-Repetitionen im „Erlkönig“ gelangen ihm mit einer geradezu unverschämten Lockerheit und Bravour; so konnte er abseits technischer Limitationen das geraffte Dreipersonendrama mit gebotener Differenzierung erzählen. Das alles ist freilich noch harmlos gegen die irrwitzigen Schwierigkeiten in Ravels Zyklus „Gaspard de la nuit“, dessen irreales Farbenspiel Tokarew mit schwebender Transparenz und ausgefeilter Klangkontrolle gestaltete….“

(Kölner Stadtanzeiger, 20.10.2008)

 

"Ein Teufelskerl am Klavier – Jungtalent Nikolai Tokarew spielt Liszt, Ravel und Rameau in der Tonhalle und begeistert am Flügel das Publikum. Wie eine schlanke Raubkatze bewegt sich der russische Pianist Nikolai Tokarew am Steinway-Flügel. […] Er spielte die elegante Virtuosennummer durchweg makellos, und mit einem gewinnenden Maß an jugendlichem Temperament.

(WZ, 24.10.2008)

 

„Ohnehin über jeden Zweifel erhaben sind Tokarevs technische Fähigkeiten, doch werden phänomenales Virtuosentum und Brillanz bei ihm nie zum Selbstzweck, sondern stehen einzig im Dienst der Gestaltung. […] Mutig und großartig.“

(Rheinische Post, 24.10.2008)

 

„Vergeistigter Hochleistungssport – Der junge Russe zeigt aber auch Affinität zur Musik. Im Mittelsatz ‘Le Gibet’, ‘Der Galgen’, erzeugte Tokarev eine dämmrige, schwarz umflorte Stimmung. Begeisterter Beifall, drei Zugaben.“

(NRZ, 24.10.2008)

 

„Mit Maurice Ravels ‘Gaspard de la nuit’ hatte Tokarev ein Werk von schwindelerregender Virtuosität im Programm. Es wurde zum Höhepunkt des Abends: der Pianist als Klangmagier. […] Der 25-jährige Shooting Star bewährte sich zwischen Virtuosentum und spiri­tueller Ergründung.“

(Esslinger Zeitung, 29.10.2008)